Wie ein Mensch lebt und sein Dasein entfaltet, ist nicht nur von seiner Person abhängig. Die Einstellung der Umwelt sowie materielle und soziale Gegebenheiten haben Einfluss auf die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Ein Klient mit halbseitiger Lähmung möchte in der Ergotherapie
seinen Umgang
mit Tischbesteck verbessern, weil ihm Restaurantbesuche wichtig sind.
Aus der Aktivitätenanalyse und Funktionsmessung geht hervor, daß ihm angepasstes Besteck ermöglicht, mit Messer und Gabel zu speisen.
Bei einem Geschäftsessen erfährt der Klient positive Reaktionen von seinen Kollegen, als er „sein Besteck" auspackt und zum Einsatz bringt.
Die positive Einstellung seines Umfeldes ermöglicht ihm die berufliche Teilhabe.
Im Assessment gehen wir gemeinsam mit dem Klienten auf die Suche nach fördernden oder hinderlichen Faktoren aus dem Umfeld.
Zum Einsatz kommen hier vor allem Gespräche und eine Umfeldanalyse. 
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