CO-OP Cognitive Orientation to daily Occupation

  "In Sport war ich nie gut ..."
"Ich kann meine Arme und Beine nicht gut koordinieren ..."
"Bei Mannschaftsspielen werde ich immer als Letzter ausgewählt –
 aber das bin ich gewohnt ..."

"Ich bin mir sicher, dass ich bessere Noten bekäme,
 wenn meine Handschrift besser wäre ..."

"Ich möchte den Fußball treffen und nicht vom Fußball getroffen werden ..."

Langzeitstudien belegen, dass sich diese motorischen Schwierigkeiten nicht herauswachsen. Die sekundären Folgen von Developmental Coordination Disorder, wie die umschriebene Koordinationsstörung international bezeichnet wird, sind gravierend und haben vor allem negative Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein eines Kindes.

Der kognitive Ansatz CO-OP wurde entwickelt, um Betätigungsprobleme von Kindern mit Koordinationsstörungen zu verstehen und zu lösen.
Dieser Therapieansatz erfüllt alle Kriterien für eine betätigungsorientierte und evidenz-basierte Therapie. CO-OP stellt ein Alltagsproblem in den Mittelpunkt und geht dies über kognitive Lernstrategien an.

Mit einer Handpuppe, dem Kommandeur „Goal-Plan-Do-Check“, analysiert ein Kind sein Betätigungsproblem selbständig, der Therapeut hat hierbei die Rolle eines Coaches. Das Kind bekommt Hilfestellungen zum selbstentdeckenden Lernen und Entwicklung einer Lösungsstrategie.

Auch Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen und Konzentrationschwierigkeiten profitieren von CO-OP. Für Kinder mit einer Intelligenzminderung ist diese Methode leider nicht geeignet.zu Kinderzur Feinmotorik